Internationaler Ansatz

Internationale Personalbeschaffung erfordert mehr als eine gute Stellenausschreibung. Jedes Land hat seine eigene Arbeitsmarktdynamik, eigene rechtliche Rahmenbedingungen und geschäftliche Spielregeln, die mit darüber entscheiden, ob eine Arbeitsbeziehung erfolgreich ist.

Hier erfahren Sie, was Sie pro Land erwarten können und wie wir unseren Ansatz darauf abstimmen.

``Haben Sie zu einem Belgier eine gute Beziehung aufgebaut? Dann haben Sie eine fürs Leben.``

Tom – Geschäftsführender Berater Belgien

Belgien

Nah dran, aber doch ganz anders. Wer Belgien als eine Erweiterung des niederländischen Marktes betrachtet, stößt schnell an Grenzen.

Belgien hat einen der am stärksten geschützten Arbeitsmärkte in Europa. Gewerkschaften spielen eine große Rolle und die Arbeitsbedingungen sind zum Großteil in sektoralen Tarifverträgen festgelegt. Das bedeutet, dass ein Kandidat, den Sie in Belgien einstellen, andere Erwartungen in Bezug auf Vertrag, Sicherheit und Arbeitsbedingungen hat als ein niederländischer Kandidat.

Hinzu kommen die regionalen Unterschiede: Flandern und Wallonien sind, was den Arbeitsmarkt und die Unternehmenskultur angeht, zwei völlig unterschiedliche Welten. Wer in beiden Regionen tätig ist, hat es im Grunde mit zwei unterschiedlichen Märkten zu tun. Wir kennen beide und passen unseren Ansatz regional an, damit es keine Überraschungen gibt, wenn es darauf ankommt.

Deutschland

Die größte Volkswirtschaft Europas bietet enorme Chancen, stellt aber auch hohe Anforderungen daran, wie Sie sich als Arbeitgeber präsentieren.

Deutsche Kandidaten erwarten einen deutschen Arbeitsvertrag nach deutschem Recht, keinen niederländischen Vertrag mit Anhang. Dies ist nicht verhandelbar und wer darauf nicht vorbereitet ist, verliert Kandidaten bereits in der Abschlussphase. Deutschland ist zudem ein Land, in dem Entscheidungen gründlich getroffen werden: Kandidaten nehmen sich Zeit führ ihre Abwägung und erwarten, dass Sie als Arbeitgeber die gleiche Sorgfalt an den Tag legen. Ein überstürzter Abschluss ist kontraproduktiv. Gleichzeitig sind die Erwartungen an eine schnelle Kommunikation hoch. Eine Antwort innerhalb von 24 Stunden ist kein Gefallen, sondern die Norm.

Diese Kombination aus Sorgfalt und Schnelligkeit erfordert eine besondere Art der Begleitung, bei der wir Sie während des gesamten Prozesses unterstützen und wissen, wie man mit den Erwartungen der Kandidaten umgeht.

``Bei Deutschen gilt: Absprache ist Absprache. Sie erwarten eine schnelle Rückmeldung und schätzen ein striktes Protokoll.``und schätzen

Mark – Senior Berater Deutschland

``In die Beziehung zu investieren ist der einzige Weg, um konkrete Ergebnisse zu erzielen.``

Erwin – Berater Frankreich

Frankreich

Geschäfte in Frankreich zu machen erfordert Geduld. Nicht weil es schwierig ist, sondern weil Beziehungen dort die Grundlage für alles Weitere sind.

Das französische Arbeitsrecht ist streng und vielschichtig: Kündigungsverfahren sind langwierig, Gewerkschaften sind einflussreich und die Arbeitsbedingungen werden stark von der Branche und dem Tarifvertrag bestimmt. Als niederländischer Arbeitgeber, der in Frankreich jemanden einstellen möchte, müssen Sie diese rechtliche Realität kennen. Andernfalls stoßen Sie auf Probleme, die Sie nicht haben kommen sehen. Aber das ist noch nicht alles.

Französische Kandidaten orientieren sich bei der Suche nach einer neuen Stelle anders als niederländische. Eine Stelle auszuschreiben und zu warten, funktioniert nicht; die besten Leute melden sich nicht von selbst. Sie wollen gezielt angesprochen werden, und zwar ausschließlich von jemandem, der den Markt kennt und glaubwürdig wirkt.

Wir tun dies über unser lokales Netzwerk und unsere Kenntnis des französischen Marktes, damit wir die richtigen Leute erreichen und Sie als Arbeitgeber glaubwürdig am Tisch sitzen.

Vereinigtes Königreich

Es ist nicht alles Gold, was glänzt.“ Der britische Arbeitsmarkt ist direkt und ergebnisorientiert, aber wer glaubt, dass das Sprechen der Sprache und das Geschäftsleben im Vereinigten Königreich dasselbe sind, hat zwar den Text gelesen, aber den Kern verfehlt.

Die Briten sind höflich, indirekt und Meister darin, „Ja“ zu sagen, wenn sie „Nein“ meinen. Kultur und Kontext zu verstehen, ist hier kein Soft Skill – es ist der Schlüssel zum richtigen Gespräch mit den richtigen Leuten.

Das britische Arbeitsrecht entwickelt sich rasant: Der Employment Rights Act 2025 bringt tiefgreifende Änderungen bei Verträgen, Kündigungsrecht und Arbeitsbedingungen mit sich. Zu wissen, was dies für Ihre Position als Arbeitgeber bedeutet, macht den Unterschied zwischen einem guten Start und einem kostspieligen Misserfolg aus.

Hinzu kommt, dass der Arbeitsmarkt einer der dynamischsten in Europa bleibt. Gute Fachkräfte haben die Wahl. Eine starke Arbeitgebermarke, klare Wachstumsperspektiven und ein schneller Entscheidungsprozess sind daher keine Nebensache – sie sind die Grundvoraussetzung, um die besten Talente an sich zu binden.

Roy – Senior Berater UK

Ist Ihr Markt nicht aufgeführt oder wissen Sie noch nicht, welches Land es werden soll?

Neben unseren vier Kernmärkten begleiten wir auch Projekte in anderen Ländern. In unserem ersten Gespräch besprechen wir: welcher Markt zu Ihren Ambitionen passt, wann der richtige Zeitpunkt ist und was internationale Rekrutierung in Ihrer Situation erfordert.

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Egon Versmoren

Geschäftsführender Berater